Beim Spitzenreiter deutlich unterlegen

Mit einer 31:23 (16:9) Niederlage beim Ligaprimus Fortuna Düsseldorf musste sich die TSG am vergangenen Sonntag ziemlich deutlich geschlagen geben.

Dabei kamen von Beginn an nie Zweifel auf, wie dieses Spiel wohl enden würde. Auf eine 4:0 Führung für die Fortuna folgte eine schnelle Erhöhung des Resultates auf 9:2. Schon nach wenigen Minuten schien das Spiel entschieden. Die TSG agierte vollkommen ideenlos, ohne Konzept und Torgefahr in der Offensive und ohne Durchschlagskraft und kaum abgewehrten Bällen in der Defensive. Das TSG Tor glich einer Schießbude in dem jeder Fortune zuschlagen durfte, getreu dem Kirmes-Motto „jeder Schuss ein Treffer“. So trugen sich als Beleg dessen schließlich alle Spieler des Gegners mit Ausnahme der Torhüter in die Torschützenliste ein.

Auf der Gegenseite agierten alle TSG Spieler weit unter ihren Möglichkeiten und luden durch gravierende technische Fehler im Aufbau den Gegner zu schnellen Gegentoren ein. Dabei sollte wohl eher nicht das Argument als Entschuldigung herangezogen werden, das Spiel findet an einem ungünstigen Zeitpunkt am Sonntagnachmittag statt, an dem ein erfolgreiches und konzentriertes Handballspielen etwas schwerer fällt als sonst.

Eine zaghafte Wende konnte eingeleitet werden, nachdem Mitte der ersten Halbzeit Sebastian Kiekbusch und Jens Dick eingewechselt wurden. Ebenso schaltete Trainer Hampel sich selbst ins Spielgeschehen ein. Das Benrather Angriffspiel begann zunehmend Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben und Torgefahr zu entwickeln. So konnte ein zwischenzeitliches 13:8 als Erfolg verbucht werden. In die Pause ging es jedoch trotzdem mit einen 16:9 Rückstand.
In der zweiten Hälfte schaffte es die TSG immer mal wieder den Abstand auf 5 Tore zu verringern. Geschuldet ist dies jedoch auch der Tatsache, dass Fortuna zum einen durchwechselte und zum anderen aufgrund der sicheren Führung wohl auch weniger konzentriert zur Sache ging. Schließlich baute der Ligaprimus die Führung bis zum Schlusspfiff wieder auf 8 Tore aus und ging als verdienter Sieger vom Platz.
Auf die TSG wartet nun als letzter Gegner 2014 die SG Ratingen Zweitvertretung in der Halle Koblenzer Str. Am Samstag den 13. Dezember um 18:30 Uhr wollen die Benrather nun Ihr Gesicht der ersten siegreichen Spiele der Saison zeigen und mit eurer Unterstützung die zwei Punkte im Düsseldorfer Süden behalten.

Torschützen: Mikosz, Peters, Kiekbusch (6), Dick (5), Hampel (5), Sevecke (2), Pachal (2), Prommer(1), Eckert (1), Dominik Czech, Sorge, Schluesener.

Es fehlten: Jan Erdmann, Patrick Czech.

Niederlagenserie gestoppt – Punktgewinn am frühen Sonntagmorgen

Mit einem 29:29 Unentschieden holt die TSG den ersten Punkt nach zuletzt drei Niederlagen in Folge und kann somit wieder zählbares auf dem Punktekonto verbuchen.

Einige Elemente der starken Auftritte zu Beginn der Saison ließen sich wiedererkennen, insbesondere die Defensivarbeit zeigte wieder alte Stärken.

Zunächst sah es für die Benrather sogar besser aus, als der Endstand es hergab. Nach einem treffsicheren Start gelang es der TSG bis auf 14:10 wegzuziehen.  Jedoch verspielte man den Vorsprung kurz vor der Pause durch schwache eigene Abschlüsse,  welche die Meerbuscher im Gegenstoß anhand ihres Tempospiels eiskalt ausnutzten. Somit ging es mit einer knappen 15:14 Führung in die Pause, die deutlich höher hätte sein können, wenn nicht sogar müssen,  gemessen am Spielverlauf.

In der zweiten Hälfte begegneten sich die beiden Teams nun auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Somit können beide Mannschaften am Ende mit einem Punkt zufrieden sein.

Torschützen: Mikosz, Peters, Pachal (6), Sevecke (6), Prommer (6), Dominik Czech (5),  Dick (4), Sorge (1), Schluesener (1), Weber, Eckert, Kiekbusch.

Fehlend: Erdmann (Grippaler Infekt)

Knappe Niederlage in schwachem Handballspiel

Mit 23:21 (Halbzeit 11:10) ging am Ende die TG 81 Düsseldorf als knapper Sieger in einem Spiel vom Platz, welches im Minutentakt unterbrochen war und in dem nie ein richtiger Spielfluss zu Stande kam. 

Insgesamt gestaltete sich das Spiel sehr knapp und äußerst langsam und war von einer Reihe überharter Fouls durchzogen. Mitte der zweiten Hälfte konnte die TG 81 in Folge technischer Fehler im Benrather Aufbauspiel über wenige Kontersituationen die Führung auf 3 Tore ausbauen. Ansonsten gestaltete sich das Spiel auf Augenhöhe und mit ein bisschen mehr Tempo (Stichwort: Zweite Welle) hätte man aus Benrather Sicht noch einiges mehr erreichen können und die langsame Rückwärtsbewegung der Gastgeber ausnutzen müssen.

Als Novum dieser Saison musste Coach Stefan Hampel in Folge von Verletzungen der Abwesenden Patrick Czech und Chris Pachal  einige Zeit als Spieler einspringen. Diese Spielzeit vergoldete er sich mit fünf von fünf getroffenen Siebenmetern. Dennoch reichte es leider nicht dazu die wichtigen zwei Punkte mitzunehmen. Auf der Gegenseite konnte die TG 81 nur 2 von 7 Siebenmetern im Benrather Tor unterbringen.

Als nächster Gegner kommt der Meerbuscher HV am Sonntag den 30.November in die Kobi-Halle. Um 11:30 Uhr ist bereits Anpfiff. Hier wird die TSG versuchen, nach nun drei Niederlagen in Folge das Ruder wieder herumzureißen. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Tor: Mikosz, Peters

Torschützen: Hampel (5/5), Erdmann (3), Dick (2), Sevecke (2), Prommer (2), Kiekbusch (2), D.Czech (2/1), Sorge (2), Eckert, Schlüsener.

Viele Tore, keine Punkte

Mit einem 31:36 gegen die Zweitvertretung des TV Ratingen kassierte die TSG Erste ihre zweite Saisonniederlage. In einem Spiel, welches lange Zeit ausgeglichen war, konnten die Gäste sich zu Beginn der zweiten Hälfte entscheidend absetzen und die Zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Erfreulich aus Benrather Sicht ist zu nennen, dass sich das Team deutlich gegenüber der Leistung bei Jahn/West in den Punkten Kampfgeist und Treffsicherheit gesteigert hat. Leider konnte die Defensive nicht wie gewohnt überzeugen und lies viel zu viel einfache Gegentore zu. Zum Benrather Leidwesen verletzte sich Kapitän Patrick Czech schon nach ca. 5 Minuten nachdem er im Sprung unfairerweise geschubst wurde und sich bei der Landung am Knie verletzte.

Wie viele Aktionen in einem von beiden Teams sehr harten und teilweise unfair geführten Spieles kamen die Ratinger bei diesem schweren Foul mit einer harmlosen gelben Karte davon. Stattdessen gab es auf Benrather Seite in Halbzeit zwei eine rote Karte für ein zwar hartes, aber niemals rotwürdiges Zupacken in die Anstoßbewegung des Gegenspielers auf Außen. Sicherlich tat lautes Reklamieren und langes am Boden herumliegen der Ratinger Spieler sein Übriges, was aus Gesichtspunkten der Fairness zumindest fragwürdig erscheint.

Dennoch sollte sich keine der beiden Mannschaften hier beklagen. Nur drei Zwei-Minuten Strafen insgesamt ließen wohl erst zu, dass sich das Spiel derartig unfair von beiden Seiten entwickeln konnte. Ein frühzeitiges Entgegenwirken durch die frühe und gezielte Vergabe von Zwei-Minuten Strafen des Schiedsrichters, der ohne Partner das Spiel leiten musste, hätte der übertriebenen Härte und der teils flimreifen Theatralik einzelner Ratinger Spieler enge Grenzen setzen können. Am Ende stehen zwei Punkte für Ratingen in einem unterhaltsamen, torreichen Spiel mit herbem Beigeschmack.

Torschützen: Mikosz, Peters, Dick (7), Prommer (7), Pachal (7), Sevecke (4), Kiekbusch (4), Dominik Czech (1), Erdmann (1), Eckert, Schluesener, Patrick Czech.

Gebrauchter Sonntag im Westen

Das erste Spiel der Saison in fremder Halle schenkt die TSG Benrath mit einer 24:18 Niederlage an den Tabellenvorletzten Jahn/West kläglich ab.

Mag es an der Anwurfzeit Sonntag 14:30 Uhr liegen oder dem ein oder anderen Sündenbock auf dem Spielfeld, den man zur Erklärung seiner eigenen unterirdischen Leistung heranzieht. Es war das schwächste Spiel der laufenden Saison und das Ergebnis ernüchternder Trainingsbeteiligung und mangelndem Zusammenhalt und Kampfgeist im Team an diesem Spieltag.

Und natürlich sollte jeder den Fehler nicht beim anderen suchen, sondern zu allererst bei sich selbst. Zum Spiel gibt es diesmal wenig Erfreuliches zu berichten. Gestaltet sich das Spiel bis zur Pause noch recht ausgeglichen, geht Jahn/West in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit durch einen Freiwurf über den unsortierten Benrather Abwehrblock mit 11:10 in Führung. Die lautstarke Forderung von Trainer Hampel in der Halbzeitansprache, sich nun endlich vor allem im Abschluss zu konzentrieren und das wahre Gesicht auf dem Platz zu zeigen, verpufft sehr schnell. Erschreckende Quoten im Torabschluss durch zahlreiche Fehlwürfe sowohl aus dem Rückraum, als auch aus den sonst so sicheren 7-Meter und Konter Würfen sorgen dafür, dass der Gegner auf 19:14 wegzieht.

Benrath spielt ohne direkten Zug zu Gegenspieler und Tor, Spielzüge werden nicht zu Ende gespielt und der Abschluss geschieht nur noch durch hektische Einzelaktionen. Anstelle sich in einer geschlossenen Einheit, in der jeder für seinen Mitspieler kämpft, zu zeigen, offenbarten sich den Zuschauern sechs Akteure, die sich entweder vor ihrer Verantwortung versteckten oder gegenseitig versuchten die Fehler zuzuschieben. Gegenüber versagt auch die bisher so gelobte Defensive der TSG. Galt sonst die Devise des Trainers „Die neun Meter-Linie gehört uns“, so lud die Abwehr diesmal den Gegner zu zahlreichen Würfen über den Kreis und Außen ein und störte auch die Halben in ihrem Spiel nur wenig effektiv.

Ebenso blieb ab Durchgang zwei das sonst so lautstarke Reden in der Abwehr aus. Bis zum Schluss konnte Jahn/West so relativ ungefährdet den für sie am Ende verdienten 24:18 Sieg einfahren. Entscheidend wird sein, was die Mannschaft aus dieser ersten Saisonniederlage lernt. Coach Hampel forderte unmittelbar nach Abpfiff das Spiel schnell abzuhaken und durch Trainingsbeteiligung unter der Woche klar und deutlich zu machen, dass dies ein Ausrutscher war und so nicht wieder vorkommen wird.

Auch das mannschaftliche Gefüge steht nun auf dem Prüfstein. Jeder wird sich fragen müssen, was er persönlich erreichen will und was er selbst bereit ist für sein Team zu geben und auf dem Feld an Verantwortung zu übernehmen. Worte müssen in Taten – um genau zu sein – in Tore umgesetzt werden. Die Torschützen – Liste dieses Spieles belegt das Gesagte.

Torschützen: Mikosz, Prommer (5), Kiekbusch (3), Sevecke (3), Dick (3), Dominik Czech (2), Sorge (1), Erdmann (1), Eckert, Pachal, Schluesener.

Es fehlten: Patrick Czech (Krankheit), Stephan Peters (Verletzung).

Spielverlauf: 1:3, 3:3, 5:7, 8:7, 11:10, Halbzeit, 16:12, 21:15, 24:18.

„Starke Abwehrleistung sichert dritten Saisonsieg“

Mit einem 22:17 Heimsieg im Rücken verabschiedeten sich die Benrather nach dem Spiel vor den klatschenden Zuschauern in der heimischen „Kobi-Halle“, die ihrer TSG entgegen des letzten Spieles „zu Gast“ beim SFD wieder als Heimmannschaft an gewohntem Ort die Daumen drücken konnten.

Dieser Sieg war jedoch alles andere als ungefährdet und die Zuschauer erwartete ein packender Schlagabtausch zweier Teams, in dem am Ende der größere Wille und vielleicht auch die von Trainer Hampel in allen Trainingseinheiten forcierte Ausdauer der Gastgeber den entscheidenden Ausschlag gab, in einem Spiel, welches allen voran in der Defensive entschieden wurde.

Der Beginn verläuft seitens der in den neuen rot-schwarzen Heimtrikots auflaufenden TSG zunächst schleppend. Insbesondere durch eigene Fehlwürfe weit über das Tor und durch zwei Konter der Gäste aufgrund von Fang- und Passfehlern im Aufbauspiel führt der Gast nach ca. 11 Minuten 5:7 , als Coach Hampel zum ersten Mal die Grüne Karte zückt, um seinen Männern lautstark ein paar deutliche Worte um die Ohren zu fegen. Die Standpauke wirkt und Benrath dreht das Spiel bis zur Halbzeit, in die es mit einer 13:10 Führung geht.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fallen zunächst kaum Tore. Benrath verwirft zwei Siebenmeter und versäumt sträflich eine mögliche 5 Tore Führung. Stattdessen dreht Wersten im Anschluss das Spiel gegen eine ideenlose TSG. 13:15 heißt es plötzlich, das Spiel steht Kopf. Fast 12 Minuten bleiben die Gastgeber ohne eigenes Tor. Doch als allmählich der Knoten platzt und der Anschluss zum 14:15 fällt wacht das Heimteam auf. Durch gezielte Spielerwechsel kann Coach Hampel wieder Schwung in das eigene Spiel bringen und die Mannschaft zeigt auf dem Platz, dass die Punkte hier und heute einzig und allein in Benrath bleiben werden. In der Folge verriegelt die Defensive fast vollständig das eigene Tor und lässt nur noch zwei Gegentore bis zum Schlusspfiff zu. Keeper Mikosz lässt keinen einzigen der vier Siebenmeter gegen sich ins Tor. Aber auch die enorme, jedoch fair eingesetzte Aggressivität der Halb-Deckungsspieler (nur eine Zwei-Minuten Strafe insgesamt), die durch ihr beherztes und frühes Attackieren dem angreifenden Rückraum in der Schlussphase kaum den Spielaufbau ermöglichen, sei hervorzuheben.

An eine solche Moral, wie sie in diesem Spiel gezeigt wurde, wäre in der vergangenen Saison niemals zu denken gewesen. Statt sich dem Schicksal einer längeren torlosen Phase einfach hinzugeben und die Punkte herzuschenken wie in fast 80% der Partien der letzten Saison zeigte sich heute, wie man durch unbedingten Willen sowie lautes und aggressives Verteidigen speziell enge Spiele über den Kampf für sich entscheiden kann.
Am Ende bleibt festzuhalten: Zwei Punkte für Benrath!

Spielverlauf: 2:2 , 5:7 , 11:8, 13:10 (Halbzeit), 13:15, 17:15, 21:16, 22:17 (Schlusspfiff).
Torschützen: Mikosz, Peters, Dominik Czech (4), Dick (4), Patrick Czech (3), Eckert (3), Kiekbusch (2), Sevecke (2), Prommer (2), Pachal (1), Weber (1), Erdmann, Schluesener, Sorge.

Vormachtstellung im Düsseldorfer Süden behauptet

Mit einem wichtigen 20:25 Sieg (8:11 Pausenstand) gegen den Lokalrivalen SFD bestätigt die TSG Benrath „auswärts“ in der Kobi-Halle den Auftaktsieg der Vorwoche und startet mit 4:0 Punkten in die neue Saison.

Das von Coach Stefan Hampel herausgegebene Ziel, die Saison mit zwei Siegen zu beginnen, ist  erreicht worden. Somit geht es nun in die „Herbstpause“, in der sich die Mannschaft ausgiebig auf die kommenden Gegner vorbereiten wird.

Das Spiel verlief im Großen und Ganzen recht unterhaltsam für die Zuschauer. Unnötig aus Benrather Sicht war, dass man sich aufgrund vieler Pfosten- und Lattentreffer in Halbzeit Eins nie spielentscheidend absetzen konnte und den SFD im Spiel lies. Dadurch entstand zeitweise eine hitzige Stimmung insbesondere seitens der Bank und der Zuschauer des SFD, welche durch ein klareres Absetzen in der ersten Halbzeit  so wohl nicht aufgetreten wäre. Die Benrather ließen sich jedoch bis zum Schlusspfiff nicht in Ihrem Spiel beirren und brachten so den verdienten Sieg nach Hause.

Spielverlauf:

1:3, 4:8, 7:10, 8:11 (Pause), 8:13, 13:16, 15:21,18:22, 20:25 (Schluss).

Aufstellung/ Torschützen:

Mikosz, Peters ; Dominik Czech (4), Sevecke (4), Prommer (3), Dick (3), Kiekbusch (3),  Pachal (3), Erdmann (2), Eckhardt (2), Patrick Czech (1), Schlüsener, Sorge

Geschlossene Mannschaftsleistung beschert ersten Heimsieg

27:18 Tore hätte es auf der Anzeigentafel der Kobi-Halle gestanden, würde diese nach unzähligen Monaten einmal wieder funktionieren. Doch weil dessen Instandsetzung und Betrieb in den Aufgabenbereich der Stadt Düsseldorf fallen (und dort bis heute nichts passiert ist) begnügt man sich bis in die laufende Saison mit einem kleinen manuellen Anzeigetäfelchen und einer Zeitnehmeruhr, die wahrscheinlich aus den Zeiten der großen Erfolge im Feldhandball Mitte des letzten Jahrhunderts stammen.

(Robert Sevecke) Wie dem auch sei, die ca. 20-30 Zuschauer brauchten keine Anzeigetafel, um zu erkennen, wer in diesem Spiel von Beginn an den Ton angab. Durch die floskelfreie und zielgerichtete Ansprache des neuen Trainers Stefan Hampel, seines Zeichens erstmalig als Cheftrainer und
Nachfolger von Torsten „Icke“ Fengler an der Seitenlinie der TSG Ersten zu sehen, traten die Benrather von Beginn an hochmotiviert auf und zeigten insbesondere in der Anfangsviertelstunde bis zum ersten Team-Timeout des Gegners einen aggressiven und temporeichen Handball, welcher eine zwischenzeitliche 8:2 Führung zur Folge hatte. Im Anschluss konnten sich die Lintorfer Gäste ein wenig stabilisieren. Gefährlich werden konnten sie der in blau gekleideten TSG jedoch nicht.
Das Kuriosum des Spiels vollbrachte Torwart Markus Mikosz mit seinem ersten Saisontor, einem Wurf aus dem eigenen Torraum direkt in die Maschen des Gegners. Die unmittelbare Forderung seiner Mitspieler nach einer „Kiste“ aufgrund dieses seltenen Ereignisses kam da nicht von ungefähr. In die Halbzeit ging es mit einer 13:7 Führung.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zog die TSG dann wieder das Tempo an und erreichte zwischenzeitlich eine 19:12 Führung. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die harte aber ebenso faire Deckungsleistung. Nur eine Zeitstrafe für die TSG im gesamten Spiel belegt das. Erwähnt werden muss allerdings auch die starke Schiedsrichterleistung. Die Unparteiischen leiteten das Spiel mit Übersicht und Fingerspitzengefühl, was zu nur drei Zeitstrafen insgesamt führte. Durch wenige Spielunterbrechungen war das Spiel für Zuschauer und Beteiligte attraktiver als so manch anderes zerpfiffenes Spiel der letzten Saison. Bis zum Abpfiff war der Benrather Sieg nicht mehr in Gefahr und mit etwas mehr Konzentration im Abschluss hätte der Sieg noch höher ausfallen können.

In der Schlussbetrachtung fällt besonders auf, dass sich jeder einzelne in die Torschützenliste eintragen konnte. Sebastian Kiekbusch und Dominik Czech mit jeweils „nur“ fünf Treffern als beste Werfer machen deutlich, dass das neue Benrath in der Breite treffsicherer geworden ist und nicht wie in der Vergangenheit von der Torquote eines einzigen Spielers abhängt.
Es zeigt sich, dass die TSG als kollektiv funktioniert. Neu-Coach Hampel konnte eine Einheit formen, die wieder gemeinsam Handball spielt und sich deutlich von der müden, trainingsfaulen und durch Nebenschauplätze beeinflussten Abstiegsmannschaft der Vorsaison distanziert. Zwar kann Hampel noch nicht mit der Trainingsbeteiligung aller seiner Spieler zufrieden sein. Jedoch sind ein starker Wille und eine hohe Leistungsbereitschaft jedes einzelnen im Laufe der Vorbereitung festzustellen gewesen, was einen deutlichen Unterschied zur Ersten des letzten Jahres darstellt.

Bleibt nun abzuwarten ob der gelungene Auftakt „auswärts“ im Kobi gegen den SFD bestätigt werden kann.

Torschützen: Mikosz (1), Kiekbusch (5), Dominik Czech (5/3), Prommer (3), Sevecke (3), Weber (2), Pachal (2), Schlüssener (2), Sorge (1), Patrick Czech (1), Erdmann (1), Dick (1)

TSG Reserve fehlt die nötige Gelassenheit

Ein magerer Punkt aus vier Pflichtspielen, welche ohne Probleme alle hätten gewonnen werden können. Diesen Start hatte sich zu Saisonbeginn niemand gewünscht, geschweige denn vorstellen wollen und können. Dazu hätte es auch definitiv nicht kommen müssen jedoch fehlte bei allen Partien die nötige Gelassenheit und Routine, welche eine ausgewogene Vorbereitung mit sich bringt. Aber die verschenkten sieben Punkte resultieren eher aus einer sehr faden Wurfausbeute als an der spielerischen Klasse. Denn zur neuen Saison mussten keine neuen Spieler integriert werden, was für den Verein und einen sehr soliden Kader spricht.

Die Spiele gegen Fortuna Düsseldorf 2 und die SG Ratingen 2 lassen sich wie ohne weitere Worte mit denen von oben zusammenfassen. Was jedoch gegen Gerresheim 3 passiert ist, lässt sich nur schwer erklären. Nachdem man die Partie souverän dominiert hat, schenkte man den Gerresheimern kurz vor Ende noch einen Punkt. Und niemand weiß warum.

Gegen den TV Ratingen wollte man diese Partie vergessen machen und die ersten zwei Zähler der Saison einfahren. Dementsprechend begann die Truppe von Wolfgang „Wolla“ Thiele auch die Partie, obwohl sie immer eng war. Mit Joshua Sorgen und Andreas Dickmann standen zwei starke Torhüter zwischen den Pfosten, welche beide in jeweils 30min Einsatzzeit Quoten von 55% und 46% erreichten. Dies zeigt eindeutig, wo der Sand im Getriebe des TSG Express lag. Im Angriff wurden klare Chancen nicht genutzt und zu viele individuelle Fehler gemacht. So lud man den TV immer wieder zu einfachen Toren ein; und solche Gastgeschenke lässt man bekanntlich selten aus.

Mit einer knappen 10:9 Führen ging es in die Halbzeit, aus welcher man sehr verschlafen kam. Der TV nutze dieses untypische Verhalten und drehte die Partie wieder zu Ihren Gunsten. Ein durchweg spannendes Spiel, auch aufgrund des engen Spielverlaufs, blieb es bis rund 10 Minuten vor Schluss. Beim Stand von 19:19 ergab sich Benrath aus unerklärlichen Gründen seinem nicht vorhandenen Schicksal und ließ Ratingen durch einen 4:0-Lauf auf 19:23 davon ziehen. Trotz offensiver Deckung reichte es am Ende nur noch zum 22:25 und jubelnden Ratingern.

In den kommenden Spielen heißt es die Fahrkarten zu reduzieren und endlich einmal verdiente zwei Punkte auf der haben Seite verbuchen zu können. Die nächsten zwei Punkte sollen am 10.11.2013 um 15:00 Uhr gegen die HSG Gruiten/Hochdahl folgen. Auch die HSG konnte erst einen Punkt verbuchen, ebenfalls gegen Gerresheim. Die Zuschauer können sich also auf einen heißen fight zwischen den zwei Teams freuen.

TSG Benrath:

Joshua Sorge (11 Paraden), Dickmann (13 Paraden), Schmitz (2), Czech (7/1), Erkelenz (5/1), Eichstädt (1), Eckert (1), Wirth (3), Schneider, Wimmers (1), van Bernem, Jordan Sorge (2/1)

7 Meter:

TV: 1/1
TSG: 4/3

Spielverlauf:

1:3, 4:4, 5:7, 10:9, 10:12, 14:14, 17:17, 19:19, 19:23, 22:25

Erstes Spiel der Dritten

Am Sonntag den 22.09.2013 reiste die 3. Mannschaft mit genau 7 Spielern zu Ihrem ersten Saisonspiel zum Gegner HSG Jahn 05/SC West 4M.

Wir begangen das Spiel mit dem eigentlichen Feldspieler Christopher van Bernem im Tor.

In den Anfangsminuten tasteten sich die beiden Mannschaft ab ohne dass sich eine der Mannschaften absetzen konnte. (7.Min) Durch eine sichere Abwehr die wenig auf das Tor zugelassen hat und einen in der ersten Halbzeit nicht aufzuhaltenden Holger Bartmuß im Angriff setzen wir uns bis zu unserem ersten Team Time out auf 7:4 ab. In unserem Time out waren wir einfach nur damit bedacht Luft zu holen, denn wir wussten alle dass wir heute durchspielen müssen. Das wir dann auf einmal dem Gegner davonzogen, über ein 11:5, 14:6 zu dem Halbzeit Ergebnis von 17:6, lag einerseits da dran, dass wir vorne unsere Angriffe erfolgreich abgeschlossen haben und an der Abwehr die wenig Würfe auf das Tor zugelassen hat und die wenigen die auf das Tor kamen wurde dann von Christopher van Bernem entschärft.

In der Halbzeit haben wir uns dann weiter Motiviert und uns gesagt, dass wir das Spiel weiter konzentriert spielen müssen weil entschieden war das Spiel noch lange nicht.
In den ersten Minuten der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, wobei wir dieses Mal Wach aus der Halbzeit kamen, was letzte Saison oftmals nicht Fall war. Wir mussten unsere Angriffsspiel in der zweite Halbzeit dann auch noch ändern weil Holger kurz genommen wurden ist und dieser dann an den Kreis ging und Lucas sich dann mal als Rückraum Mitte probieren durfte nach 13 Jahren Handball am Kreis. Dadurch das Holger am Kreis spielte, boten sich unserem Rückraum Spieler Jordan Sorgen die nötigen Lücken um vorne den Vorsprung von 11 Toren zu verwalten. Bis zu unserem Time out in der 48 Minute kamen die Gastgeber nicht an uns heran und es stand dann 24:14.
Der Gastgeber hatte dann die Hoffnung aufgegeben das Spiel gegen uns zu drehen und somit viel es nicht allzu sehr auf, das langsam die Kondition bei uns nach ließ…
Am Ende gewannen wir verdient unser erstes Spiel in dieser Saison mit 28:17 in einem sehr fairen Spiel mit nur zwei Gelben Karten, jeweils eine auf beiden Seiten.
Als nächstes warten dann die TG 81 Düsseldorf in unserem ersten Heimspiel, dass wegen den Bauarbeiten leider nicht in der Kobi-Halle sondern in der Halle an der Siegburger Strasse um 13:00 Uhr stattfindet…Die TG 81 gewannen Ihr erstes Spiel knapp gegen den Neusser HV mit 22:19

TSG Benrath 3: Christopher van Bernem (1 Tor/davon 1 Siebenmeter), Volker Klein (5), Lucas Mertens (3), Sebastian Havenith (3/1), Nick Ouroulis (2), Jordan Sorge (7/0), Holger Bartmuß (7/0)