50 Minuten den Ersten geärgert

TSG Benrath – TSV Aufderhöhe 21:34

Am vergangenen Samstag stand uns die Außenseiterrolle zum wiederholten
Male gut: Gegen Aufstiegskandidat TSV Aufderhöhe hielten wir 50
Minuten mit. Dann kam der Einbruch. Das Ergebnis spiegelt die Partie
in keinster Weise wieder und trotzdem kann man nicht von unverdientem
Sieg der Gäste sprechen?

Der Beginn der Partie verlief schleppend, erst nach dreieinhalb
Minuten fiel das erste Tor für die Gastgeber. Nach einem kurzzeitigen
3 Tore Abstand (1:3) holten wir auf, und gestalteten die Partie dank
einer konsequenten Deckung ausgeglichen. Allerdings spielte uns der
noch unsichere Rückraum der Gäste mit vielen Fehlschüssen in die
Karten. Halbzeitstand war 10:11.

Nach der Pause brachten wir unsere Farben mit 17:15 sogar in Front, hatten mehrmals die Chance zum 3 Tore Abstand. Nach dem 20:20 brachen wir dann ein: etliche hektische
Abschlüsse, Fehlpässe und weitere technische Fehler führten dazu, dass
Kai in den letzten 10 Minuten 15 mal (!) hinter sich greifen musste,
und wir vorne nur ein einziges Mal das Spielgerät versenkten.

Dennoch stimmte über weite Strecken wieder die Einstellung. An diese
Leistung muss nächste Woche angeknüpft werden. Da Ohligs vergangenes
Wochenende mit 27:24 gegen die Bergischen Panther unterlag, haben sie
nun auch rechnerisch keine Chance mehr an uns vorbeizuziehen. Damit
spielt die TSG Benrath auch nächste Saison in der Landesliga,
vorausgesetzt der TB Wülfrath zieht tatsächlich zurück.

Holger Bartmuss

Bildquelle: RP vom 22.4.2013

Weitere Chance zum Klassenerhalt verpasst

TV Beyeröhde – TSG Benrath 1M 34:28

 Die Situation erinnert an letzte Saison: Da der Wermelskirchen zurückzieht sucht die Landesliga Gruppe 2 nur noch einen direkten  Absteiger.

Ohligs ist zwar mit aktuell 9 Punkten der eindeutige  Kandidat dafür, aber mit einer gut besetzten ersten Mannschaft auch  immer gut für eine Überraschung.

Rechnerisch kann Ohligs noch an uns  vorbeiziehen. Mit einem eigenen Sieg und Punktgewinn könnten wir aber  den Klassenerhalt sichern. Schon zum zweiten Mal haben wir diese  Chance aber verpasst – Ähnlich wie letzte Saison gelingt es uns nicht, den Sack zuzumachen.

Die Partie gegen Beyeröhde trug den Stempel des Halb-Linken Torgaranten der Gastgeber. Immer wieder kam dieser von der ersten  Sekunde an ungehindert zum Schuss und stellte seine Qualität unter  Beweis.

Durch einfaches Kreuzen kamen auch die anderen halben und  Mitte bis 9 Meter durch und trafen. Beyeröhde zog schnell auf 4:8  davon. Dieser Vorsprung blieb bis zum Halbzeit bestehen. In der Kabine  zeigte die Traineransprache Wirkung, im zweiten Durchgang kamen wir  nach einem fünf Tore Rückstand auf in Tor heran – Und fielen dann  wieder zurück. Die Aggressivität in der Deckung sowie die Bereitschaft  zur schnellen Rückwärtsbewegung fehlten.

Das ist reine  Einstellungssache. Nächste Woche muss da auch gegen den Tabellenersten  mehr kommen! Vorne waren es Einzelaktionen von Jens (11) und Hampel (10), die uns den Kantersieg von Beyeröhde ersparten.

Leider keine Osterüberraschung

Mettmann Sport 2M – TSG Benrath 1M 35:30

Wir hätten den Sack zu machen können. Bei einem Sieg über Mettman
Sport, wären wir weit entfernt vom Abstiegskampf gewesen. Vergangenen
Samstag gelang es uns jedoch nicht, die nötigen zwei Punkte aus
Mettmann mit nach Hause zu nehmen.

In der Konsequenz stehen wir mit 16 Punkten zwar vor Mettmann auf dem achten Tabellenplatz, haben aber fünf Mannschaften mit maximal einem Punkt Abstand im Nacken. Die Partie verlief ähnlich wie die Hinspiel-Niederlage (27:29).

Wir fingen zwar mit 5:5 gut an, konnten in der Deckung aber kein adäquates
Mittel gegen den gut ausgebildeten Rückraum und die schnellen Außen
finden. Zu Beginn der Partie gab es viele Gegentore über die 1. oder
2. Welle. Im Angriff fehlte uns zum wiederholten Male der nötige Schwung.

Vom einfachen Stoßen und Kreuzen ließen sich die Gastgeber
vorerst nicht beeindrucken, kam von Benrather Seite etwas Dampf, dann
landete der Ball auch im Netz ? jedoch zu selten. Fabians Ausfall
wurde am Kreis von Holger und Horst zwar teils kompensiert, dennoch
fehlte die nötige Routine und Sicherheit in den Abläufen, um die
Kreisposition erfolgreich zu nutzen.

Bis zur Halbzeit setzte sich Mettmann auf 14:10 ab. Nach der Pause kämpften wir uns nocheinmal auf 18:16 heran, hatten nach dem 22:21 sogar die Chance zum Ausgleich,
verpassten diese aber. Nach dem 28:24 war die Messe gelesen, die offensiveManndeckung ab der 26. Minute versprach nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Namen und Zahlen:
Kai, Josch – Jens (2), Keke (5), Chris (3), Jan (4), Hampel (7), Holger
(1), Justin (1), Sven (5), Carsten (2), Horst